 Die Geschichte Helgolands - Fortsetzung
 Helgoland im Krieg
Im ersten Weltkrieg, der 1914 beginnt, werden alle Helgoländer evakuiert. Stattdessen bevölkern nun 4.000 Marinesoldaten die Insel.
Nach dem Ende des ersten Weltkriegs dürfen die Helgoländer ihre Insel wieder betreten.
Noch vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs beginnen die Nationalsozialisten mit dem Bau eines Hafens für die gesamte deutsche Flotte (Projekt Hummerschere). Die Größe der Düne verändert sich durch Aufspülung in dieser Zeit auf das Achtfache ihrer unsprünglichen Größe.
Am 18. und 19. April 1945 wird Helgoland bei Fliegerangriffen fast vollständig zerstört. Die Helgoländer müssen ihre Insel erneut verlassen.
Zwei Jahre später versuchen die Engländer Helgoland mit einem einzigen, sogenannten "Big Bang" in die Luft zu sprengen. Der "Big Bang" war die bis zu dieser Zeit größte, nichtatomare Explosion der Geschichte. Alle Gebäude mit Ausnahme des heutigen Leuchtturms wurden bei der Explosion vollständig zerstört.  Helgoland im Wiederaufbau
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|  Die Hummerbuden zwischen Hafen und Südstrand
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Von 1946 bis 1952 nutzt die englische Royal Airforce die Insel als Bombentestabwurfgelände.
Im Dezember 1950 besetzen die Studenten Georg von Hatzfeld und René Leudesdorff die Insel als Protest gegen die Bombenabwürfe. Mit Erfolg, denn am 1. März 1952 wird die Insel von den Engländern freigegeben.
1954 können die ersten Familien ihre Häuser im Unterland beziehen. Die Hummerbuden und die Schule werden gebaut.
Helgoland wird 1962 offiziell Nordseeheilbad und staatlich anerkannter Kurort.
Der Seenotrettungskreuzer "Adolph Bermpohl" mit vier Mann Besatzung kehrt 1967 von einer Bergungsfahrt nicht zurück.
1971 registriert Helgoland bereits eine Besucherzahl von 831.387 Gästen.
Seit 1997 wird Helgoland von diversen Katamaranen angelaufen, die direkt im Hafen anlegen. Die mit einem Katamaran anreisenden Gäste müssen somit nicht mehr ausbooten.
1999 wird der Verkauf zollfreier Waren bei Fahrten auf der Nord- und Ostsee verboten. Helgoland genießt jedoch innerhalb der EU einen Sonderstatus. Daher dürfen hier weiterhin zollfreie Waren verkauft werden. 
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